Die „Gemeinnützige Baugenossenschaft Landsberg/Lech e. G.“

Die GBG in Zahlen

Anzahl Mitglieder zum 31.12.2020 = 363

 

Die Organe der GBG

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Hartmut Neupert (Aufsichtsratsvorsitzender)
Gerti Zimmermann (Stellvertretung Aufsichtsratsvorsitz)
Elvira Dittler (Revisor)
Jürgen Aicher (Revisor)
Jasmin Monschein (Schriftführerin)

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Heiko Plack
Peter Richter
Gisela Schönwetter

 

Die Historie der GBG

Im August 1917 fand in Koblenz eine Tagung des Krankenkassenverbandes statt. Einer der Teilnehmer war Georg Schweiger, der damalige Geschäftsführer der Ortskrankenkasse Landsberg. Bei dieser Verbandstagung wurde unter anderem auch über die Verbesserung der Wohnsituation in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg gesprochen. Diese sollte über genossenschaftliche Selbsthilfe verbessert und aufgebaut werden. Der damalige Buchdruckereibesitzer und Vorstandsvorsitzende der Ortskrankenkasse Landsberg Martin Neumeyer und der Geschäftsführer Georg Schweiger waren sofort entschlossen in Landsberg eine Baugenossenschaft zu gründen.

Schon am 03.03.1918 fand im damaligen Gasthaus Zur Glocke die Gründungsversammlung im Zusammenspiel mit der Stadt Landsberg und Vertretern aller Bevölkerungskreise statt. Auch die Vorstände und der Aufsichtsrat wurden sofort in ihr Amt berufen. Am 11.05.1918 erfolgte die Eintragung der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Landsberg am Lech e. G. ins Genossenschaftsregister.

Die Genossenschaft erwarb als erstes den damaligen Klookeller von der Waitzinger Brauerei. Dies war der erste Schritt, um auch dem Landsberger Wohnungsmangel entgegen zu wirken. Das umgebaute Gebäude, in welchem sich auch unser heutiges Genossenschaftsbüro befindet, konnte am 01.01.1919 bezogen werden. Trotz fortlaufender Geldentwertung gelang es der Genossenschaft den Wohnungsbestand stetig zu vermehren. So konnten in der unten angegebenen Reihenfolge weitere Häuser bezogen werden:

01.01.1919 Josef-Kloo-Straße 1
01.01.1921 Augsburger Straße 14, 16, 18, 20, 22, 24 und
26 01.09.1922 Katharinenstraße 61 und 63
01.10.1923 Friedensstraße 2 und 4 sowie Weiherstraße 3
01.12.1924 Augsburger Straße 26a
01.11.1925 Josef-Kloo-Straße 1a und 1b
01.09.1928 Hindenburgring 5 und 7
01.01.1929 Hindenburgring 3
01.12.1929 Hindenburgring 1

Nach dieser Zeit mussten dann erst einmal die Darlehen bedient und neue finanzielle Rücklagen geschaffen werden, um weitere Projekte umsetzen zu können. Leider kamen dann die Zeiten des Dritten Reichs und der damit verbundene Zweite Weltkrieg. Aber schon kurz nach Kriegsende wurde mit den weiteren Bauvorhaben begonnen und somit folgende Häuser fertig gestellt und bezogen:

01.08.1950 Sonnenstraße 14 und 16; heute Frühlingstraße 2 und 4
01.08.1950 Benedikt-Hagg-Straße 5 und 7
01.08.1951 Sonnenstraße 10 und 12; heute Frühlingstraße 6 und 8
01.08.1951 Benedikt-Hagg-Straße 1,3,9 und 11
01.09.1953 Benedikt-Hagg-Straße 13,15 und 17
01.04.1968 Augsburger Straße 30a+b
01.11.1980 Augsburger Straße 28a+b

Der momentane Bestand der Genossenschaft beläuft sich auf 39 Häuser mit 177 Wohneinheiten und einer Geschäftsstelle.